PayPal-Gebührenrechner
Wer eine Zahlung über PayPal erhält, möchte meist zwei Dinge wissen: Welche Gebühren fallen an, und welcher Betrag bleibt übrig? Der PayPal-Rechner hilft dabei, diese Beträge auseinanderzuhalten. Das ist etwa beim Verkauf von Waren oder bei der Kalkulation einer Dienstleistung nützlich. Denn der vereinbarte Preis entspricht bei einer gebührenpflichtigen Zahlung nicht automatisch dem ausgezahlten Betrag.
Vom Zahlungsbetrag zum tatsächlichen Erlös
Bei vielen gebührenpflichtigen Zahlungen setzt sich die Gebühr aus einem prozentualen Anteil und einem festen Betrag zusammen. Für eine solche Gebührenstruktur gilt:
Gebühr = Zahlungsbetrag × Gebührensatz + Festgebühr
Auszahlungsbetrag = Zahlungsbetrag − Gebühr
Trage den Zahlungsbetrag ein und verwende die für deinen Fall geltenden Gebührenwerte. Der Rechner übernimmt die Rechenschritte. Entscheidend bleibt jedoch, dass die zugrunde gelegten Konditionen zur Zahlung passen.
Die tatsächlichen PayPal-Gebühren können unter anderem von der Zahlungsart, dem vereinbarten Händlertarif und einer möglichen Währungsumrechnung abhängen. Auch grenzüberschreitende Zahlungen können anders behandelt werden. Ein pauschaler Gebührensatz ist deshalb nicht für jeden Vorgang geeignet.
Rechenbeispiel mit angenommenen Gebühren
Ein Verkäufer erhält 100,00 Euro. Für das folgende Beispiel werden ausschließlich zur Veranschaulichung 2,5 Prozent zuzüglich 0,35 Euro angenommen. Diese Werte sind keine Angabe zu einem aktuellen PayPal-Tarif.
Welcher Zahlbetrag ergibt einen gewünschten Erlös?
Die Rechnung lässt sich umkehren. Soll nach Gebühren ein bestimmter Betrag verbleiben, genügt es nicht, die Gebühr einfach auf diesen Wunschbetrag aufzuschlagen: Auch der Aufschlag unterliegt dem prozentualen Abzug.
Erforderlicher Zahlbetrag = (gewünschter Erlös + Festgebühr) ÷ (1 − Gebührensatz)
Für einen gewünschten Erlös von 100 Euro ergibt das mit den Beispielwerten: 100,35 ÷ 0,975 = rund 102,93 Euro. Cent-Rundungen können das Ergebnis geringfügig beeinflussen. Die Rechnung allein sagt außerdem nicht aus, ob Gebühren gegenüber Kunden gesondert erhoben werden dürfen.
Berechnung ohne Datenspeicherung
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